
Die Vorfreude auf ein neues filmisches Großprojekt über die legendäre Band The Beatles wächst. Am 1. April 2025 wurde im Rahmen der CinemaCon in Las Vegas bekannt gegeben, dass die Besetzung für die vier Beatles-Filme von Regisseur Sam Mendes feststeht. Mendes, der durch Filme wie «American Beauty» und «1917» bekannt wurde, bezeichnete die Beatles als „die bedeutendste Band aller Zeiten“ und drückte seine Begeisterung für das Projekt aus. Diese Filme tragen den offiziellen Titel «The Beatles ? A Four-Film Cinematic Event» und sollen im April 2028 erscheinen, wobei es derzeit unklar ist, ob sie zeitgleich in die Kinos kommen werden.
In den neuen Filmen werden die vier Hauptcharaktere von einem talentierten Ensemble verkörpert. Paul Mescal wird die Rolle des Paul McCartney übernehmen, Harris Dickinson spielt John Lennon, Barry Keoghan wird als Ringo Starr zu sehen sein und Joseph Quinn schlüpft in die Rolle von George Harrison. Die Erzählweise der Filme wird innovativ sein, da sie aus der Perspektive eines der vier Musiker erzählt werden. Mendes erläuterte, dass jeder Film übergreifende Ereignisse beinhaltet, was zu einer „binge-fähigen Theatererfahrung“ führt, die das Publikum fesseln soll.
Die Beatles und ihr Erbe
Die Beatles, die zwischen 1960 und 1970 weltweit mit Hits wie «Let It Be», «Help» und «Yesterday» Berühmtheit erlangten, sind mehr als nur eine Band – sie sind ein kulturelles Phänomen. Ihre Trennung im Jahr 1970 markierte das Ende einer Ära, dennoch bleibt ihr Einfluss stark spürbar. Mendes betonte, dass trotz der zahlreichen Geschichten, die bereits erzählt wurden, noch viel Material vorhanden ist, das erkundet werden kann. In einem Interview mit USA TODAY sprach Ringo Starr über die Beatles und die Bedeutung ihrer Musik, insbesondere über die letzte Single „Now and Then“.
Das Projekt kommt nicht überraschend, da die Beatles-Biopics erstmals im Februar des letzten Jahres angekündigt wurden. Paul McCartney, Ringo Starr sowie die Familien von John Lennon und George Harrison haben dem Filmprojekt zugestimmt, wodurch ein bedeutendes Maß an Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld der Künstler gegeben ist. Zudem kontrolliert Sony Music Publishing die Rechte an den meisten Beatles-Songs, was die musikalische Untermalung der Filme sichern sollte.
Erwartungen und Ausblicke
Die Welt der Musik- und Filmgeschichte weiß bereits um die Erfolge früherer Beatles-Filme. Zwischen 1964 und 1970 traten die Beatles in fünf Filmen auf, darunter Klassiker wie „A Hard Day’s Night“ und „Yellow Submarine“. Auch die älteren Biopics wie „Backbeat“ (1994) und „Nowhere Boy“ (2009) haben das Vermächtnis der Band weiter gefestigt. Zahlreiche Dokumentationen, inklusive Peter Jacksons „The Beatles: Get Back“ (2021), haben tiefere Einblicke in das Leben der Fab Four gegeben.
Angesichts der prominenten Besetzung und der kreativen Vision von Mendes besteht eine hohe Erwartungshaltung an «The Beatles ? A Four-Film Cinematic Event». Die Fans dürfen sich auf eine spannende Reise durch das Erbe der Beatles freuen, die nicht nur deren Musik, sondern auch deren persönliche Geschichten beleuchtet.