Duisburg

Schlag gegen Drogenmafia: Polizei nimmt vier Verdächtige fest!

Am 2. April 2025 führte die Polizei in Duisburg einen eigens angeordneten Schlag gegen eine kriminelle Bande des illegalen Betäubungsmittelhandels durch. Laut Radio Duisburg wurden vier Tatverdächtige festgenommen, während insgesamt 15 Objekte in Duisburg, Kleve, Leverkusen sowie in den Niederlanden durchsucht wurden. Die Maßnahme zielte auf fünf Beschuldigte im Alter von 32 bis 54 Jahren sowie deren Hintermänner ab.

Diese Gruppierung soll über einen Zeitraum von anderthalb Jahren, zwischen November 2019 und Mai 2021, ein erhebliches Handelsnetz für Betäubungsmittel betrieben haben. Insgesamt wurden rund eine Tonne Cannabisprodukte sowie mehrere Dutzend Kilogramm Kokain nach Deutschland importiert und verkauft. Um ihre Kommunikation zu sichern, nutzten die Verdächtigen Krypto-Messengerdienste. Zudem steht im Raum, dass sie auch zwei scharfe Schusswaffen verkauft haben.

Ermittlungsdetails und Durchsuchungen

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt. Dazu zählen 35 kg Kokain und 83 kg Marihuana sowie Schusswaffen und Bargeld in niedriger sechsstelliger Höhe. Neben Falschgeld wurden auch 20 Handys, fünf Autos und weitere Wertgegenstände wie Armbanduhren und Goldschmuck gefunden. Besonders erschreckend: zwei Cannabisplantagen wurden in Duisburg entdeckt und sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an und den Tatverdächtigen drohen Haftstrafen von bis zu 15 Jahren.

Zudem wurde ein europäischer Haftbefehl für einen weiteren Hauptbeschuldigten erlassen, und die Fahndungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet. Am 3. April 2025 werden die festgenommenen Verdächtigen einem Haftrichter beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt.

Ein größeres Netzwerk

Die aktuelle Festnahme ist Teil größerer Ermittlungen, die bereits im Oktober 2024 gegen eine internationale Drogengruppierung führten. Damals wurden im Rahmen einer umfassenden Aktion in Deutschland und den Niederlanden zehn Personen festgenommen. Dies wurde in einer Pressemitteilung des Zollfahndungsamts Essen detailliert beschrieben.

Hierbei hatte die Ermittlungsgruppe seit 2022 gegen eine 25-köpfige Tätergruppierung gearbeitet, die verdächtigt wurde, bandenmäßig Drogen und Waffen zu importieren und zu handeln. In dieser großangelegten Aktion wurden fast 60 Kilogramm Drogen, zwei Cannabis-Plantagen sowie über 350.000 Euro Bargeld sichergestellt. Die Drogen hatten einen geschätzten Straßenverkaufswert von etwa 950.000 Euro.

Zusammenfassend zeigen die aktuellen Festnahmen und die laufenden Ermittlungen, dass die Behörden entschlossen gegen den Drogenhandel im Ruhrgebiet und darüber hinaus vorgehen. Die Verbindungen zwischen verschiedenen kriminellen Gruppierungen und die Verwendung modernster Kommunikationsmittel machen die Aufgabe der Ermittler nicht einfacher. Die Bevölkerung kann sich jedoch sicher sein, dass die Strafverfolgungsbehörden alles daran setzen, diese illegalen Aktivitäten zu unterbinden.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
radioduisburg.de
Weitere Infos
zoll.de

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